Teile unseren Beitrag auf Social Media!

1) Wie können die Bereiche Innovation, Transformation und People Management stärker verzahnt werden?

In dem man die in der Aufbau- und Ablauforganisation abgebildeten Strukturen durch bereichsübergreifende Teams durchlässiger macht. Das Organigramm sollte dem Dynamogramm weichen, welches das Unternehmen als lebendigen Organismus abbildet.

Teams sollten sich immer aus Mitgliedern der verschiedenen Bereiche zusammensetzen, um gemeinsam die beste Lösung zu entwickeln. Icentivierungen sollten nicht mehr Bereichsziele, sondern Unternehmensziele abbilden. Diese sollten Transparent für jeden im Unternehmen sein und z.B. über OKR (Objectives and Key Results) gemanaged werden. In Technologie gegossene Bereichsstrukturen mit Abteilungslaufwerken, Abteilungspostfächern, etc. sollten einer „Default open“ Kultur weichen. Tools wie Slack unterstützen dies und sollten Email ersetzen.

Ein einfacher Weg ist es je nach Größe der Organisation menschliche Begegnungen über Bereiche hinweg zu initiieren z.B. über Lunch Roulettes oder Themen-Impuls-Frühstücke.

2) Welche drei Best Practice-Tipps hast du dafür aus deinem Arbeitsalltag für uns?

Die Verwendung eines personal KanBan Boards statt Aufgaben listen

Die Getting Things Done Methodik

Deep work = Handy und Notifications ausschalten und 60 min. an einer Sache arbeiten

3) WIE GELINGT ES DIR, DICH IMMER WIEDER AUF NEUE SITUATIONEN UND ANFORDERUNGEN IN DIESER SCHNELLLEBIGEN, AGILEN WELT EINZUSTELLEN?

In dem ich versuche uns unser Verhalten als Privatperson vor Augen zu führen um zu erkennen, dass wir hier auch stetig neue Herausforderungen haben und unser Verhalten quasi permanent und selbstverständlich ändern (müssen). Außerdem versuche ich die Angst vor Fehlern oder Scheitern zu nehmen. Mit positivem Beispiel voran gehen und eigene Fehler zugeben und nicht zu verheimlichen.

4) Was war deine letzte Lessons Learned und wie wendest du das Gelernte jetzt an?

Ich habe im Kontext von Corona in einer Schule eine Digital Plattform eingeführt und 50 Lehrer im Umgang mit digitalen tools gecoached. Dabei habe ich gelernt, dass Angst der größte Verhinderer für Veränderung ist.

Seitdem verwende ich mehr Zeit um zu verstehen, was die Ängste der Menschen in meinen Projekten sind um diese dann bewusst zu adressieren.

0,5) PERSPEKTIVEN VERBINDEN BEDEUTET FÜR MICH…

„No bullshit“ – Ein Dynamogramm, welches das starre hierarchieorientierte Organigramm mit seinen blödsinnigen Kästchen ersetzt und sich immer wieder an die sicher verändernde Rahmenbedingungen anpasst.


Teile unseren Beitrag auf Social Media!