Teile unseren Beitrag auf Social Media!

Die digitale Transformation macht es notwendig, digitale Kompetenzen zu besitzen, sie aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Aber was bedeutet digitale Kompetenz genau und um was handelt es sich dabei?
Wir geben dir 5 Insights, nach denen wir bei COPETRI leben und arbeiten. 

Es ist unbestritten: Wir leben in einer digitalen Gesellschaft. Das erleben wir in fast jeder Lebenssituation, ob Essensbestellung per App, die Pflege des Familienkalenders am PC oder das Ausfüllen der digitalen Steuererklärung. Durch die Corona-Pandemie wurden wir  on Top auch noch weiter turbo-digitalisiert: Vom Homeschooling und Homeoffice, über Meetings per Videokonferenz bis hin zu digitalen Weiterbildungen oder Messen. Nach der anfänglichen Überforderung haben die meisten schnell gemerkt: Wir können diese neuen digitalen Fähigkeiten unabhängig vom Alter erlernen. Und dieser Lernprozess ist nie abgeschlossen. Dabei geht es in erster Linie gar nicht nur darum, diverse Computerprogramme in der Tiefe zu verstehen und zu nutzen, sondern es geht vielmehr um die Nutzung der digitalen Technologien zur Kommunikation, zum Lernen und zum Ausleben von Kreativität.

Was wir früher mit Zettel und Stift bewerkstelligt haben, findet heute an virtuell an Collaborations Tool oder Whiteboard Walls statt. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist Lernbereitschaft, Veränderungswille und die flexible Adaption der jetzigen Lebens- und Arbeitsumstände.

Hinzu kommt, dass Automation und künstliche Intelligenz die Anforderungen an Fähigkeiten und Kompetenzen noch weitgehender verändern. Zugleich verändert der digitale Wandel die Menschen selbst in vielerlei Hinsicht durch die veränderten Rahmenbedingungen.

Ralf und Marcel am Surface

Laut einer Studie von McKinsey, steigt der Anteil der Arbeit, der technisches Wissen voraussetzt, bis 2030 um bis zu 55%, während immer weniger händische oder motorische Fertigkeiten benötigt werden (minus 14%). Gleichzeitig werden soziale und emotionale Kompetenzen an Bedeutung gewinnen und der Anteil der Arbeitszeit, der diese Fähigkeiten erfordert, wird bis 2030 um rund 24% zunehmen.

Dabei wird nicht mehr nur Wert auf Fachwissen, sondern auch auf Soft Skills gelegt. Digitale Kompetenzen umfassen demnach sowohl Fachkompetenzen als auch Soft Skills.

Deshalb geben wir dir fünf digitale Kompetenzen an die Hand, die wir bei COPETRI leben und weiterentwickeln wollen:

1. Digital First Ansatz

Da wir als Startup von der Pike auf neu denken und entwickeln können, versuchen wir von Anfang an alle Prozesse digital abzubilden und umzusetzen. Für uns bedeutet das immer wieder auszuprobieren und zu experimentieren.

Dabei ist es nicht das Ziel, alle „traditionellen“ Kanäle und Ansätze digital zu ersetzen. Vielmehr geht es uns darum, um eine mehrheitliche Nutzung digitaler Kanäle anzustreben und Schritt für Schritt den Digital First-Ansatz dauerhaft zu leben.

2. Agiles Mindset

Digitalkompetenz beginnt mit agilem Denken. Im Fokus stehen dabei Flexibilität, Schnelligkeit, Selbstorganisation und Vertrauen. Das bedeutet in unserer täglichen Arbeit: Anstatt Prozesse akribisch zu optimieren, darf es ruhig auch pragmatisch sein, viel Zuhören und regelmäßig zu reflektieren. Wir ändern Ordnerstrukturen, probieren neue digitale Apps aus, um dann vielleicht doch wieder zu altbewährtem zurückzukehren.

3. Veränderungsbereitschaft

Wir pendeln oftmals zwischen den Extremen, beispielsweise zwischen den vermeintlichen Gegensätzen der Effizienz, Arbeitspensum und der Experimentierfreudigkeit. Wir sehen Veränderungen als Herausforderungen. Ein erster und wichtiger Schritt ist für uns, sich von den bevorstehenden Herausforderungen nicht entmutigen zu lassen und einfach mal auszuprobieren. Eines der Grundfähigkeiten in einer Gründung – aber auch im Arbeitsalltag.

 

4. Kommunikation…

… ist nicht nur offline eine wichtige Fähigkeit, sondern natürlich auch in der digitalen und vernetzten Welt immens wichtig. Mit der Möglichkeit sich über verschiedene Zeitzonen, Kulturen und Generationen hinweg zu vernetzen, arbeiten Unternehmen digital mit dem Tool Microsoft Teams zusammen und das, ohne sich vorher gesehen zu haben.

Soziale Kompetenz lässt sich nunmal nicht digitalisieren.

Wichtig ist, miteinander zu sprechen, zu kommunizieren und Reibungen untereinander zu überwinden und gemeinsam eine „Wir-Kultur“ zu schaffen. Dafür setzen wir uns beispielsweise zu unserem digtalen „Weekly“ zusammen, telefonieren grundsätzlich jeden Tag miteinander und erzählen uns immer zu Beginn, wie der gestrige Tag war. Manchmal reicht es völlig aus, das Menschliche im Digitalen nicht aus den Augen zu verlieren.
Ein kleiner Tipp: Wer miteinander lachen kann, arbeitet auch gut zusammen.

5. Digital Balance

Sich zu „verzetteln“ ist gerade in der papierlosen digitalen Welt einfacher als man denkt. Wir sind unsere eigenen Zeitmanager. Neben allen Stunden vor dem Computer, in Video-Calls und am Handy braucht es die Fähigkeit auch einmal abzuschalten. Ob Yoga (oder auch Augen-Yoga), Fahrrad fahren, ein Spaziergang (schonmal Innovation Walking versucht?) oder die Mittagspause mit einem Buch verbringen – wir forcieren andere Aktivitäten und erzählen sie uns ganz offen und transparent.

Zudem haben wir entdeckt, dass wir mittlerweile wieder auf normale Anrufe zurückgehen, anstelle sich ständig in Video-Calls zu treffen und sich dabei zu sehen. Unser Ziel ist es, auf wesentliche Aufgaben zu fokussieren.

Unsere 5 Kompetenzbereiche sind noch lange nicht vollständig. Sie geben eine Richtung, sind Inspiration, lassen uns auf die vielfältigen Herausforderungen reagieren, um offen und beweglich zu bleiben. Wir setzen auf Ausprobieren, Experimentieren, Kreativität und sich selbst immer wieder zu hinterfragen. Jedes Unternehmen kann hier mit seinem Team seinen eigenen passenden Weg herausfinden.

 

Wie macht Ihr das in Euren Unternehmen und Teams?
Welche Erfahrungen sammelt ihr mit den digitalen Tools und Möglichkeiten?
Und ganz wichtig: Wie schafft Ihr es, möglichst viel Teamspirit hinzubekommen?

Schreibt uns doch in den Kommentar oder auch gerne auf LinkedIn.

Das könnte dich auch interessieren.

Stagnierende Digitalisierung in Deutschland

Stagnierende Digitalisierung in Deutschland

Keine Zeit, kein Geld, fehlende Fachkräfte und eine insgesamt schwierige wirtschaftliche Lage drohen die Digitalisierung in vielen Unternehmen auszubremsen. Immer mehr Unternehmen planen ihre Investitionen in die Digitalisierung zurückzufahren

mehr lesen
Mediation: „Wir sollten Konflikte viel stärker thematisieren.“

Mediation: „Wir sollten Konflikte viel stärker thematisieren.“

Konflikte gibt es überall, wo Menschen zusammenkommen. Im Business können zwei Personen, aber auch ganze Teams davon betroffen sein. Dann unterstützt Antonia Jennewein als externe Mediatorin bei der Lösung. Im Interview erläutert sie, wie Mediation funktioniert und warum sich diese Investition für Unternehmen lohnt.

mehr lesen
Digitale Tools: Abschalten für mehr Produktivität

Digitale Tools: Abschalten für mehr Produktivität

Anwesenheit und Erreichbarkeit sind für viele Arbeitnehmer:innen Standard. Ausgerechnet die digitalen Tools zementieren diesen Anspruch. Dabei schaden Unterbrechungen der Produktivität. Die Omnipräsenz der digitalen Technologien und Medien führt im ungünstigsten Fall zu einer Negativspirale aus übermäßiger Kommunikation und Aufgabenzersplitterung. Unser Fokus sollte stärker auf ungestörtem Arbeiten liegen.

mehr lesen

Teile unseren Beitrag auf Social Media!