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Wie wettbewerbsfähig sind die führenden Volkswirtschaften der Welt?

Diese Frage beantwortet die Schweizer Business School IMD jährlich mit einer Studie. Deutschland liegt dabei im aktuellen Ranking nur auf Rang 17 der 63 entwickelten Volkswirtschaften weltweit. Ganz oben auf den ersten beiden Plätzen stehen Singapur und Dänemark, gefolgt von der Schweiz auf Platz drei.

In Sachen Wettbewerbsfähigkeit kommt Deutschland bereits seit einigen Jahren nicht vom Fleck. In den letzten sieben Jahren hat sich Deutschland laufend verschlechtert, 2014 belegte es noch den sechsten Platz im IMD-Wettbewerbs-Ranking, 2015 Platz 10. Dann ging es leider weiter bergab: Rang 12, 13, 15, und zweimal in Folge Rang 17. 

Was genau steckt hinter der Entwicklung Deutschlands? 


Als Gründe für das Abschneiden Deutschlands nennt das IMD: die technologische Infrastruktur, das Talentmanagement und die Innovationsfähigkeit.
  

„Deutschland rutscht immer weiter nach hinten. Im Fußball würdet ihr so eine Schmach nicht ertragen!sagt Marc Walder, CEO des Schweizer Medienkonzerns Ringier AG in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung vom 14. März 2021. 

Ein ganz konkreter Punkt aus Walders täglicher Erfahrung ist beispielsweise das Mobilfunknetz, das in Deutschland weniger solide funktioniert als in Nigeria oder Ghana. In der Schweiz geht Marc Walder das Thema an und hat 2017 die Schweizer Standortinitiative „digitalswitzerland gegründet, die heute 200 Mitglieder umfasst: Unternehmen, staatliche Institutionen, Universitäten. Im Visier der Initiative: die Verbesserung des regulatorischen Rahmens, Start-up-Förderung und digitale Bildung. Claim: Making Switzerland a Leading Digital Innovation Hub. 

Quellen:  
World Competitiveness Ranking 2020 (imd.org) 
„Schlechter als Ghana“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14. März 2021, S. 22 
IMD-Ranking: Im Jahrestakt verliert Deutschland unerbittlich an Wettbewerbsfähigkeit – WELT 

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