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56 Prozent der Beschäftigten in Deutschland gehen davon aus, dass ihre zentralen beruflichen Skills spätestens in 5 Jahren veraltet sind. 26 Prozent glauben sogar, dass es schon in einem Jahr soweit sein kann. Arbeitskräfte aus Marketing, IT, HR und Finanzabteilungen sehen ihre aktuellen Fähigkeiten als am stärksten gefährdet an.
Das geht aus der “The State of the Skills 2021” Studie hervor.

 

Wie geht man mit dieser Dynamik um? Wie ist ein Schritthalten möglich? Was tun, wenn die Halbwertzeit von Wissen kontinuierlich sinkt?

Am besten gegensteuern mit Weiterbildungsangeboten, gut durchdachten Mitarbeiter-Coachings, Workshops. Aber leider zeichnen die aktuellen Zahlen ein ganz anderes Bild: Die betriebliche Weiterbildung ist im deutschen Mittelstand im Corona-Jahr 2020 eingebrochen.

38 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen haben ihre Angebote für die Mitarbeiter reduziert, gut jedes zweite davon, nämlich 20 Prozent – sogar auf null. Weitere 29 Prozent haben ihre Belegschaft schon zuvor nicht geschult. Damit lag die Weiterbildung für die Mitarbeiter im vergangenen Jahr in der Hälfte aller mittelständischen Betriebe auf Eis.

Wir befinden uns mitten im digitalen Strukturwandel und hier stellen fehlende Kompetenzen der Beschäftigten eine der größten Hürden dar. Dies haben im Hinblick auf die digitalen Skills auch die Unternehmen erkannt. Knapp die Hälfte der mittelständischen Unternehmen gab an, bei den Digitalkompetenzen mittleren oder großen Bedarf an Weiterbildung zu haben. Für den wirtschaftlichen Erfolg wird die digitale Fitness der Mitarbeiter, neben den fachlichen Weiterbildungen, ein zentraler Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg werden.

Es ist also die richtige Zeit, um die Themen Innovation, People und Transformation zusammen voranzubringen.

Warum die Themen gemeinsam gedacht und umgesetzt werden müssen?
Dazu wir euch hier einen weiterführenden spannenden Artikel verlinkt.

Quellen:
The State of the Skills 2021: Endangered“, Degreed, Dezember 2020
FAZ Artikel vom 18.04.2021
24. PwC Global CEO Survey – PwC

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