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1) Wie können die Bereiche Innovation, Transformation und People Management stärker verzahnt werden?

Durch gute und transparente Kommunikation sowie gemeinsame Werte. Im ersten Moment scheinen Innovation und Transformation zwei unterschiedliche Dinge zu sein: Transformation verändert etwas Bestehendes, Altes langfristig und soll dieses weiterentwickeln und dauerhaft verbessern. Innovation hingegen schafft etwas Neues, ganz unabhängig von den bisherigen Bedingungen oder Zuständen.

Doch beides ist für Unternehmen wichtig, um zukunftsfähig zu bleiben, und funktioniert nur Hand in Hand.

Und hier kommt das People Management ins Spiel: Es braucht einen Führungsstil, der es ermöglicht, Innovation zu fördern oder eine Transformation zu unterstützen. Für beides ist es unerlässlich, den MitarbeiterInnen viel Freiraum zu geben und Fehler zuzulassen. Nur mit Werten wie Vertrauen, Mut und Offenheit kann man wachsen und sich weiterentwickeln – eine Grundvoraussetzung bei der Mitarbeiterführung.

2) Welche drei Best Practice-Tipps hast du dafür aus deinem Arbeitsalltag für uns?

⇒ Schließe Dich mit Gleichgesinnten zusammen!
Finde KollegInnen, die dein Mindset teilen, etwas verändern wollen und für ein neues Thema brennen.

⇒ Sei offen für Neues! Schaffe Platz für neue Gedanken, Ideen, Konzepte und erarbeite diese in einem kleinen Team.

⇒ Sei mutig und entwickle Dich weiter! Trau‘ Dich, Fehler zu machen, und überprüfe kontinuierlich deinen Fortschritt und die Herausforderungen. Nur so kann man sich jeden Tag verbessern und langfristig weiterentwickeln.

3) Wie gelingt es dir, dich immer wieder auf neue Situationen und Anforderungen in dieser schnelllebigen, agilen Welt einzustellen?

Vor allem mit Optimismus und Flexibilität. Für die meisten Probleme gibt es einfache Lösungen, man findet sie manchmal nur nicht sofort. Was da hilft: das eigene Netzwerk und der Mut, jemanden zu fragen. Ob KollegInnen, FreundInnen oder meine Frau: ich versuche, allen gut zuzuhören, von ihnen zu lernen und mich so auf neue Situationen einzustellen. Gute Ideen entstehen dann oft schneller als man denkt.

4) Was war deine letzte Lessons Learned und wie wendest du das Gelernte jetzt an?

Man lernt nie aus – So banal das auch klingen mag: Nach mehr als 20 Jahren Corporate life in ein Start-up zu wechseln ist eine Bereicherung für mein Leben, privat wie beruflich. Ich habe gelernt, neu zu denken und kann so mit motivierten MitstreiterInnen jeden Tag Neues erschaffen. Das ist total aufregend. Man ist kontinuierlich im Innovations-Modus, am Ausprobieren und Verbessern.

0,5) Perspektiven verbinden bedeutet für mich…

…kreative Köpfe, Mut und die Offenheit, alles in Frage zu stellen. Wenn man etwas nicht kann, muss man es sich eingestehen, akzeptieren und sich vielmehr auf seine Stärken konzentrieren.

Frei nach Mark Manson: „Einfach darauf scheißen“! (Mark Manson: „Die subtile Kunst des darauf Scheißens“)

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