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In der Europäischen Union gibt es kein Gebiet, das innovativer wäre als Baden-Württemberg. Und innerhalb Baden-Württembergs hat die Region Stuttgart die höchste Innovationskraft. Ohne die Menschen und ihre bereichernden Ideen wäre das nicht denkbar. Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Transformation müssen wir daher diesen Talenten die notwendige Qualifizierung ermöglichen.” 

Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH  

Baden-Württemberg ist das Land der Ideen, Erfinder, Denker und Tüftler. Der aktuelle Innovationsindex bestätigt nun erneut, dass das Bundesland innerhalb der Europäischen Union die Region mit der höchsten Innovationskraft ist. Mit einem Indexwert von 81 Punkten liegt der das es an der Spitze des Innovationsvergleichs, stattliche 19 Indexpunkte vor dem Zweitplatzierten Bayern. 

Der Innovationsindex wird alle zwei Jahre vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg für die Länder und Regionen der Europäischen Union (EU) berechnet. Betrachtet werden dabei insbesondere die Indikatoren Ausgaben und Personal in Forschung und Entwicklung (FuE), Erwerbstätige in Industrie, Wissenschaft und wissenschaftlich-technischen Berufen sowie Patentanmeldungen.  

Die hohen Investitionen, die das Land Baden-Württemberg seit vielen Jahren in diesen Bereichen getätigt hat, zahlen sich aus.

Zwischen 20.000 und 30.000 Euro investiert der Südwesten regelmäßig in FuE. Auf Baden-Württemberg und Bayern folgen im europäischen Vergleich die französische Hauptstadtregion Île de France, Schweden, Berlin, die südliche Region der Niederlande, Dänemark, Hamburg, Hessen, Finnland und Luxemburg. Innerhalb der EU sind die Kanarischen Inseln, Rumänien und Andalusien Investitionsnachzügler.

Innerhalb Deutschlands sind Sachsen-Anhalt (28, 2 Indexpunkte), Mecklenburg-Vorpommern (28,7 Indexpunkte) und Brandenburg (33,5 Indexpunkte) die Schlusslichter des Innovationsindex 

Innovationkraft ist in Deutschland vorhanden, sie ist nur nicht gleich verteilt.

Dies betrifft bei näherer Betrachtung auch die Strukturen innerhalb Baden-Württembergs. In Baden-Württemberg will man sich daher auf den Lorbeeren nicht ausruhen. Der erste Platz basiert nämlich vorrangig auf der Innovationskraft großer Firmen. Dies zeigt auch der Blick auf die Städte- und Gemeindeebene:

Die größte Innovationskraft liegt laut dem statistischen Landesamt vor allem in Böblingen, Heidelberg und Stuttgart. Sie führen die Liste mit 74, 59 und 57 Punkten an.

Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen des Bundeslandes stagniert die Innovationsfähigkeit dagegen sogar. Es sind daher jetzt konkrete Maßnahmen im Gespräch, wie die KMUs gestärkt werden können, um einen höheren Beitrag zu der Innovationsleistung in Baden-Württemberg beizutragen. Dabei geht es beispielsweise um die Investition in Schlüsseltechnologien und die zielgerichtete technologische Transformation der Wirtschaft. 

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! 

Quellen:  
Innovationsindex 2020: BaWü erneut spitze in der EU (cyberforum.de) 
Positionspapier der Innovationsallianz Baden-Württemberg: www.innbw.de/de/news 

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