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Christopher Huch verantwortet das IT- und Innovationsmanagement bei der Pfalzwerke Netz AG. Im Interview mit COPETRI teilt er Best Practices aus seinem Unternehmen und plädiert für Kundenorientierung auch bei internen Projekten.

Wie können die Bereiche Innovation, Transformation und People Management stärker verzahnt werden?

Transparenz, Kommunikation und das passende Mindset sind wichtige Eckpfeiler in der Verbindung der drei Bereiche. Dafür haben wir innerhalb der Pfalzwerke Gruppe die Initiative Digitale Transformation gegründet, in der diese 3 Themenschwerpunkte gruppenweit angegangen und verbunden werden. Gute Ideen entstehen nur dann, wenn verschiedene Experten interdisziplinär ihre Köpfe zusammenstecken und gemeinsam an einem Strang ziehen. Dabei muss der Startpunkt aller Produkt- und Innovationsentwicklungen beim Kunden und seiner Bedürfnisse liegen – egal ob interne oder externe Kunden. Und genau das hat mich dazu bewegt einen Corporate Hackathon, den s.g. HACKERGY, für die Pfalzwerke Gruppe durchzuführen. Dabei haben wir uns zukunftsorientierte Challenges ausgedacht, welche von den Teilnehmern bearbeitet wurden. 3 Tage voller Innovation, Spaß und Aufregung. Die Talente haben erstaunliche Projekte entwickelt, um die Digitalisierung des Unternehmens aber auch verschiedener Zielgruppen voranzutreiben.

Gerade haben wir die Organisation der HACKERGY Battleweeks 2021 gestartet, bei dem konkret innerhalb von vier Wochen auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen der PW-Gruppe hin marktreife Applikationen entwickelt werden.

Neben dem Treiben von Innovationen in der Transformation des Unternehmens, darf das Kerngeschäft nicht vernachlässigt werden. Hier liegen meist die größten Potentiale der Veränderung und so werden auch die Kolleg*innen zur Mitarbeit motiviert.

Welche drei Best Practice-Tipps hast du dafür aus deinem Arbeitsalltag für uns?

1. Vernetze dich innerhalb des Unternehmens

2. Machen statt Wollen!

3. Etabliere eine gelebte Fehler- und Feedbackkultur

Das sind für mich persönlich drei wichtige Faktoren, die mir in meinem Arbeitsalltag weiterhelfen. Wenn ich etwas erreichen möchte, dann schaffe ich das nicht allein. Sobald die Welle größer wird, können Dinge einfacher, schneller und mit mehr Druck umgesetzt werden.

Wie gelingt es dir (deinem Team und einem Unternehmen), euch/dich immer wieder auf neue Situationen und Anforderungen in dieser schnelllebigen, agilen Welt einzustellen?

Durch Motivation, Flexibilität, einem guten Miteinander und vor allem Spaß bei der Arbeit. Ein „das haben wir schon immer so gemacht“ motiviert mich persönlich umso mehr 😉

Hinter jeder Veränderung muss vor allem ein „kritisches“ aber wohlwollendes Warum stehen.

Was war deine letzte Lessons Learned und wie wendest du das Gelernte jetzt an?

In einem internen Projekt haben wir rein aus unserer IT-Sicht gedacht und die Applikation entwickelt. Dann sind wir nach der vollständigen Entwicklung auf die potentiellen Anwender zugegangen, die uns angeschaut haben, als ob wir von „böhmischen Dörfern“ sprechen würden. Anschließend haben wir (fast) die komplette Applikation umbauen müssen, damit die Bedürfnisse der Anwender auch zufriedengestellt werden konnten.

Lessons Learned: Wir müssen auch bei internen Projekten den Kunden, in dem Fall die Anwender der Applikation in den Vordergrund stellen. Glücklicherweise erhalten wir durch agile Methoden wie bspw. SCRUM genau die Guideline, wie wir das durchführen können.

Perspektiven verbinden bedeutet für mich…

… interdisziplinär verschiedene Sichtweisen anzuhören, zu analysieren und in die Produktentwicklung direkt einfließen zu lassen.

Vielen Dank Christopher für das spannende Interview und diese tollen Eindrücke. Wer sich mit Christopher vernetzen möchte, findet hier sein Linkedin Profil!

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